Insekten Makros – ein Versuch…


Die letzten Tage waren schon richtig heiß! Da war es dann nicht so angenehm seinem Hobby nachzugehen, ABER es stand noch die Aufgabe aus „Kleines ganz groß“.
Meine erste Idee: Klar, da machst du Insektenmakros. Du hast doch alles was man braucht.
Zunächst ganz kurz erklärt: von einem „Makro“ spricht man ganz allgemein wenn man kleine Objekte relativ groß abbildet. Objektivhersteller nutzen diese Bezeichnung bereits ab einem Abbildungsmaßstab von 1:3 – also wenn 3mm in der Realität 1mm auf dem Kamerasensor entsprechen. Für Viele Fotografen beginnt „Makro“ jedoch erst bei 1:2 oder noch besser 1:1.
Also bin ich losgezogen mit meinem Makro Objektiv (1:2 als maximaler Abbildungsmaßstab) einem dazu passenden Akrobaten der dafür sorgt, dass ich einen Abbildungsmassstab von 1:1 erreiche. Dazu einem billigen 70-300 Zoom mit einem Abbildungsmaßstab von 1:2. Da im Makro Bereich die Schärfentiefe sehr gering wird wollte ich stark abblenden – um das zu kompensieren packte ich meinen TTL Blitz sowie meinen Roundflash mit ein.
Und los ging es – am Samstag bei glühender Hitze hielt ich es nur ca. 30min draußen aus. Bei dem hellen Licht der Sonne war an eine Beurteilung der Bilder auf dem Display nicht zu denken, sodass ich als ich nach Hause kam nur Fehlschüsse auf der Karte hatte… Alles war zu klein und unscharf.
Also bin ich heute noch Mal los. Dieses Mal besser vorbereitet und immerhin 40min unterwegs. Die Ergebnisse finde ich zumindest eine gute Basis um besser zu werden.
Gelernt habe ich v.a. folgendes:
– für einen Abbildungsmassstab von 1:1 muss ich verdammt nah ran!
– das billige 70-300 macht eine tolle Figur (nur eines der gezeigten Bilder ist mit meinem Makroobjektiv entstanden)
– Insekten sind SEHR schnell und wenig berechenbar – deswegen fotografiere ich ja lieber große Tiere…
– der Blitz in Zusammenarbeit mit dem Roundflash ergibt einen tollen Aufheller

Ich hoffe euch gefallen die Bilder!

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